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Wachtelhunde haben uns schon immer begleitet. Auf der Seite "Wir über uns"berichten wir bereits über unseren ersten Wachtelrüden "Ratz". Nachdem wir uns von ihm trennen mussten kauften wir uns von einem befreundeten Züchter wieder einen Welpen.

Der braune "Bronco vom Plackweg" und der rehrote "Lauser WeidelsburgII" genannt "Lucky"

Bronco hatte nur ein Problem; Er hatte im zarten Alter von 12 Monaten schon HD 2. HD 2 ist gleichzusetzen mit HD E bei Langhaar. Ich ging davon aus nicht lange Spaß an diesem Hund zu haben und führte ihn nur noch auf einer Brauchbarkeitsprüfung. Mittlerweile ist Bronco 6 Jahre alt und hat schon auf über 200 Drückjagden gezeigt was in ihm steckt.

Die Stöberjagden nahmen in den letzten Jahren zu, sodass ich mich entschloss einen zweiten Wachtel zu erwerben. Broncos Züchter hatte eine interessante Anpaarung vorgenommen und daraus suchten wir uns eine Hündin aus. Isadora, so ihr Name machte sich prima. Die ersten Drückjagden absolvierte die Hündin mit acht Monaten. Sie stöberte relativ weiträumig und war meistens nach 30 –45 Minuten wieder auf meinem Stand.

Auf einer Jagd in Brandenburg hatte die Hündin sich verjagt und einige Stunden nach dem Abblasen wurde sie erst aufgegriffen. Seitdem stöberte Isadora nur noch 10-15 Minuten im Nahbereich meines Standes. Selbst die nächste Jagdsaison brachte keine „Besserung“.

Isadora jagt heute in Schweden auf Damwild. Der neue Besitzer suchte einen kurz jagenden Wachtel.

Seit dem 26.04.2002 sind wir im Besitz eines rehroten Wachtelrüden. Sein Züchter hatte Ihn auf den Namen Lauser Weidelsburg II getauft. Die Kinder tauften den Rüden kurzerhand in Lucky um.

Lucky entwickelte sich prima. Er schaffte es sogar unsere DL Mädels um den Finger zu wickeln. In seinem ersten Lebensjahr hat er an 32 Stöberjagden teilgenommen. Auf diesen Jagden wurde er zuerst von Bronco in die Materie eingeführt, mit dem Ergebnis, das ich am Ende eines Jagdtages keinen Hund mehr am Strick hatte, und oft kilometerweit fahren musste um Lucky irgendwo wieder auszulösen.

Mittlerweile werden die Rüden getrennt geschnallt, d.h. wenn der eine wieder da ist kommt der nächste los, oder etwa nach einer Stunde nachdem de erste geschnallt wurde. Immer in der Hoffnung das die Hunde sich nicht treffen.

Dies sind sicherlich keine Hunde für den Otto-Normal-Verbraucher. Diese Hunde brauchen viel Platz. Richtig eingesetzt tragen diese Art von Hunden, sehr zum Jagderfolg bei.

Lucky wurde von mir am 29.03. 2003 in Springe erfolgreich auf der JP geführt.

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Jagdschloss Springe, war Treffpunkt zur zweiten internationalenJugendprüfung des Internationalen Wachtelhund Verband. 30 Hunde und deren Führer konnte der Präsident des Wachtelverbandes begrüssen. In zehn Gruppen wurde im Anschluss an die Begrüßung  geprüft.


Anders als in den anderen Landesgruppen wurde zuerst das Stöbern geprüft. Nach dem Stöbern die Schussüberprüfung und dann fuhr man ans Wasser.

                                                                                       "Meine Richtergruppe am Gewässer"

Im Anschluss daran fuhren wir ins Feld. Bei 18°Grad und strammen Wind waren das alles als gute Verhältnisse. Aber: Gleiches Recht für alle!

Zum Teil mussten die Hunde über staubtrockene frisch eingesääte Äcker arbeiten

Das ist Lucky nachdem er seine zweite Hasenspur beendet hatte.

H.Grüter mit ihrem Lux, dem Suchensieger, ein Wurfbruder von Lucky. Lux war der einzige Hund der mit dem ersten Preis prämiert wurde.

"Lucky", Frau Grüter (gleichzeitig Besitzerin von Luckys Vater) und Lux

Als alle Gruppen wieder am Treffpunkt waren, mussten alle Hunde nochmal in den Ring zur Formbewertung.

"Lucky" wurde mit sg/v bewertet


Am 7 September 2003 konnte Lucky die Eignungsprüfung-Brauchbarkeit mit 112 Punkten als Suchensieger bestehen. Geführt wurde er im Reinhardtswald in Hessen.

Am 04.01.2004 hat Lucky die Anforderungen zum Erlangen des Leistungszeichen Schwarzwild, anlässlich einer "S" Jagd im Reinhardtswald erfüllt.

Am 27.01.2004 musste Lucky aus uns noch nicht bekannten Gründen(wahrscheinlich Medikamenten Unverträglichkeit) eingeschläfert werden.

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Das ist Xaver. Lucky hat im Oktober 2003 die Hündin Maggi vom Fuchshohl gedeckt. Eigentlich wollten wir keinen Welpen übernehmen, doch nach dem Tot von Lucky haben wir es uns anders überlegt. Wir werden über Xavers Werdegang in regelmäßigen Abständen berichten.


Rechts im Bild sehen Sie Xaver auf einer Drückjagd im Rheinhardtswald kurz vorm schnallen. Xaver hat sich sehr gut entwickelt und hat an ca. 30 Drückjagten teilgenommen. Dabei ist er zweimal von den Sauen schwer geschlagen worden. In der nächsten Jagdsaison wird er deshalb wohl mit einer speziell angefertigten Schutzweste jagen gehen.

Xaver wird am 02.04.2005 in Baden Württemberg auf der internationalen Jugendprüfung des Wachtelverbandes geführt. Ferner habe wir den Rüden noch auf einer JP in Hessen gemeldet.

Auf der Internationalen Jugendprüfung erreichte Xaver leider nur einen sehr guten 3 Preis mit 106 Punkten. Er wurde dann nochmals von mir in Hessen auf einer JP vorgestellt. Dort erreichten wir ein 2 Preis mit 108 Punkten.

Die Ausbildung dieses Rüden erwies sich als äußerst schwierig. Der Rüde wollte nicht appotieren, d.h. keine Dummys oder ähnliches von der Erde aufnehmen.

Nach ca. 8 Wochen, einer Menge Schweiss und der Hilfe meiner Frau war Xaver im Zwangsapport durchgearbeitet. Zum Vergleich: Mit einer DL Hündin (Marlene v. Stockey) dauerte diese Prozedur gerade mal 1 Woche.

In der nächsten Zeit wurde das Appotieren für Xaver zur Lieblingsbeschäftigung. Die Einarbeitung auf den Schleppen war für diesen Rüden reine Spielerei. Für veine 300 Meter Schleppe benötigte er gerade mal 1 Minute für den Hin- und Rückweg. Die EPB bestand er im September durch einen dummen Fehler bei der Verlorensuche aus Deckungsreichen Gewässer wieder nur im 3 Preis.

Die GP wurde bei der Landesgruppe Westfalen Lippe gemeldet. Erste Arbeit war wie schon bei der EPB in Hessen Verlorensuche aus deckungsreichen Gewässer. Wieder rettete mich nur ein Steinwurf vor dem Ausscheiden. Der Rüde ist egal bei welcher Arbeit, die er zuerst machen muss, sehr überpassioniert. Ist die erste Arbeit vorbei, funktioniert er wie ein Schweizer Uhrwerk.

Als eigentlicher Vorstehundemann gehört der Fuchs natürlich mit zu einer GP. Die Fuchsschleppe (Wahlfach) meisterte er, zum Erstaunen einzelner mit Bravour. Da ich nach der Wasserarbeit nur noch alleine in der Gruppe war (beide Mitbestreiter am Wasser ausgeschieden) blieb für den zweiten Tag "nur" die Schweissarbeit. Auch hier gab es Grund zum schmunzeln, denn Xaver war als Verweiser gemeldet worden. Ebenfalls ein Zusatzfach, was aber eher selten bei den Wachtelhunden praktiziert wird. Auch diese Arbeit meisterte xaver, so dass am Ende der Suchensieg (einzig übrig geblienener Hund) mit 229 Punkten 3 Preis.

Mittlerweile ist Xaver bereits Vater von 8 Welpen im Zwinger vom Fuchshohl.

Die ist Sirius Weidelsburg. Mittlerweile auch schon wieder ein Jahr alt. Sirius hat den letzten Winter schon voll mitgejagt. Dabei hat sich gezeigt das seine Stöberanlage enorm ausgeprägt ist.

Die JP hat Sirius mit 104 Punkten im 2 Preis bestanden ( 20 Hunde gemeldet, davon 2 erste Preise, 3 zweite Preise, 13 dritte Preise, 3 haben das Ziel nicht erreicht!

Die EPB hat Sirius mit 111 Punkten im ersten Preis bestanden. Ehrenpreis für die beste Stöberarbeit auf dieser Prüfung.

Die VPS bestand Sirius mit 176 Punkten im zweiten Preis.


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Im Wachtelhund Zwinger vom Fuchshohl sind nach Xaver vom Sauwald 8 sehr schöne rehrote Welpen gefallen.









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