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1992 entschlossen meine Frau und ich uns einen Jagdhund anzuschaffen. Da ein Arbeitskollege einen Deutsch Langhaar besaß hatte ich mich in diese Rasse verliebt. Meine Frau war sehr schnell zu überzeugen, da sie in ihrer Jugend immer einen Hund hatte. Im April 1992 war es dann soweit. Chica von der Hafkesdell zog bei uns ein. Gezüchtet wurde diese Hündin von der Familie Röttgen in Essen Kettwig. Röttgens haben heute einen der bekanntesten Deutsch Langhaar Zwinger im Bundesgebiet.
Chica entwickelte sich wie ein ganz normaler Hund und im September 1992 kauften wir unseren ersten Wachtelrüden dazu. Ratz vom Möhnesee war ein 4 Monatiger Rüde der Chica doch erst mal erheblich störte. Er drängelte sich überall vor, er fraß lieber aus ihrem Napf, doch nach ein paar Tagen wurden die beiden dicke Freunde.

Die erste Jagdsaison war für beide Hunde sehr prägend. Da wir zu 99% im Wald jagen, wurden die beiden Hunde ausschließlich im Wald auf groß angelegten Drückjagden geführt. Ratz entwickelte sich zu einem herrvoragenden Saujäger und Chica verliebte sich ins Rotwild. Diese Vorliebe wurde ihr oft zum Verhängnis. Einmal am Rotwild jagend ließ sie nicht mehr ab, sodass diese Jagden oft damit endeten, dass ich Chica suchen musste, oder sie von Schützen mitgebracht werden musste.
Im darauf folgenden Frühjahr wurden beide Hunde erfolgreich auf den jeweiligen Jugendprüfungen geführt.
Im Herbst bestanden beide Hunde mit Bravur die Zuchtprüfungen, sodass wir uns entschlossen Chica belegen zu lassen.
Unser „A-Wurf“ wurde im Februar 1994 gewölft. 6 Rüden und 3 Hündinnen. Chica legte im darauffolgenden Herbst die VGP im ersten Preis ab. Insgesamt hat Chica mit 6 Würfen, 54 Welpen gewölft.
Ratz wurde 1994 schwer von einer Sau geschlagen. Er überlebte diese Attacke zwar, jagte aber über ein Jahr nicht mehr am Schwarzwild. Ratz ist im Oktober 1995 von einem Auto so schwer verletzt worden, dass wir ihn einschläfern lassen mussten. Wachtelhunde haben uns auch weiterhin begleitet. Unter dem Button „Wachtelhunde“ berichten wir über diese.
 Die Diskussion über hochläufige Hunde auf Bewegungsjagden hat uns schon ziemlich genervt. Viele selbsternannte Drückjagdspezialisten meldeten sich zu Wort und hatten die „Rasse“ auf ihrem Plan, die das Wild bis auf die Bäume treiben. Wir sind der Meinung dass es nur miteinander geht, und das gut gemischt. Alle Hund die die Auflagen des Jagdgebrauchhundeverbandes erfüllen können unsere Meinung nach auf solchen Bewegungsjagden eingesetzt werden.
Mittlerweile sind über 15 Jahre vergangen und unsere ganze Familie ist Hundemäßig infiziert. Einige Höhen und tiefen wurden durchwandert. Viel Zuspruch, aber auch z.T. neidvolle und unsachliche Aussagen gegen uns und unsere Hunde.

Wenn Sie sich für einen "Stockeyer" entscheiden, dann können Sie sicher sein, das im Vorfeld die Auswahl der Zuchthunde ohne Kompromisse erfolgt ist. Bei uns wird nur mit absolut nervenstarken und überdurchschnittlich hoch veranlagten Hunden gezüchtet. An zweiter Stelle steht natürlich der Formwert und die "HD" Auswertung der Partner und deren Geschwister.
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